Drache gesichtet
In Klein-Weiler-im-Wald kam es am gestrigen Tage zu einem Zwischenfall als die Dorfschmiede in Flammen aufging. Der stark angetrunkene Schmied versicherte dem herbeigerufenen Drachenbeauftragtem des Königs, dass es sich wahrlich um einen Drachen handele. Der Verdächtige Drache sei etwa 15 Ellen lang, habe schwarze Flügel, grün schimmernde Schuppen sowie rot leuchtende Augen und Nüstern aus denen schwefeliger Rauch aufsteige. Gerüchte nach denen der Drache eine Jungfrau gefordert habe oder der Schmied das Feuer aus Unachtsamkeit verursacht habe, wies der Drachenbeauftragte energisch zurück und forderte die Reichsbewohner auf, vermehrt Drachenversicherungen abzuschließen. Nur einer von Hundert sei adäquat versichert. Jedem Versicherten garantiere der König, genug Drachenjäger anzuheuern um sein Hab und Gut vor jeglichem Drachen zu schützen. Honsterus
Holz zum Preis von Diamanten
Die Förster im Mittellande staunen nicht schlecht, dass ihre Lehnsherren ihnen befehlen, die Baumzucht besonders der Eichenwälder in die Höhe zu treiben.
Grund dafür sind die aktuellen Holzpreise. Für einen Klafter Holz erhält man heute bis zu 10 Goldstücke. Seit Beginn dieser Zeit ist das somit der Höchststand der Lebensnotwenigen Ressource. Schlaue Füchse des Marktes nutzen die Preisschwankungen der Ressourcen um über Mittelwege des Waffenhandels günstig Profit zu erlangen. So tauschte ein Händler aus Noreira auf dem Markt solange, bis er trotz der Steuern aus 2000 Goldtücke am Ende 4500 Goldstücke machte und somit einen Reingewinn von 2500 Goldtücken erzielte. Eine Expertenmeinung liegt aber bisher noch nicht vor. Karion von Friesingen
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3. Ausgabe
Königsbotschaft
Die Boten des Königs verkünden:
"Werter Christenheit,
wie ihr vielleicht in den letzten Tagen vernommen habt gehen derzeit viele Gerüchte um die Position des Königs um. Sie handeln von Einwohnerschwung, mieserablen Kriegstaktiken oder auch bloßen Beleidungen. Nun, werte Mitbrüder und -schwestern, dies ist eine einzige Lüge. Der Islam, in seiner Hilflosigkeit und Aussichtslosigkeit, verbreitet, getrieben von Neid und Not, Lügen und Schandpamphlate über die Christenheit, besonders deren König.
Aber der König wird dies nicht auf sich sitzen lassen. Die Christenheit rund um den König in Form seiner Garde, der schwarzen Garde, und den treuen Gefolgsleuten aus den Reihen des Bundes schwarzer Ritter, der Oranischen Garde und den Reign of Chaos, haben bereits Pläne geschmieded um jene Worte zu vergelten."
Wie sagte eins ein weiser König: "Reden kann jeder, Siegen nur einer."
Als ob es die Toten gäbe
Herr, es gibt keinen Toten, es gibt nur Lebende auf unserer Erde und im Jenseits.
Herr, den Tod gibt es, aber er ist nur ein Moment, ein Augenblick, eine Sekunde, ein Schritt.
Der Schritt vom Vorläufigen ins Endgültige, der Schritt vom Zeitlichen ins Ewige.
nach Michel Quoist (1921 - 1997), französicher Theologe und Autor Kroddn
Neues Druckwerk
Einige Gerüchte liesen sich bestätigen, denen zufolge der Feldherr Kroddn an einem Buch arbeitet. Bisheriger Arbeitstitel: "Unter dem Mehr - Kroddn's Ansichten einer konsumorientierten Gesellschaft". Kroddn
Bierfest am Throne
Der König rief am gestrigen Tage die Prominenz des Nordlandes zu einem Bierfeste zu sich. Die Feierlichkeiten dauern noch bis zum Ende der Woche an. Erfreut waren viele der Gäste über das unerwartete Erscheinen von Borak Urkor, der sich kurzerhand die Ehre gab. Karion von Friesingen
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Seeungeheuer entdeckt
Panik geht um in den Dörfern nahe des Flusses "Brovia". Ein Greis will dort ein Tier mit 2 Köpfen und einer gesamtlänge von über 3 Schritt gesehen haben, wie es sich in dem Fluss nach Nahrung umschaute. Forscher entnahmen sofort einige Eimer Wasser zur weiteren Untersuchung. Es wird geraten, Wasser nur noch aus den Brunnen zu entnehmen. Erste Forschungen weisen nur darauf, dass der erhöhte Schlackeanteil im Wasser zu einer solchen Laune der Natur führen könne. Forscher aus Hoya hielten dies allerdings für eine schwache Theorie. Jene haben sich wohl die letzte Aussage des Greises zu unseren Schreiberling genauer angehört. Sie lautete "Hey ihr Riesen, wer von euch beiden schreibt denn eigentlich?" Karion von Friesingen
Schwarze Garde auf Durchmarsch
König Zaor ist erfreut über die steigende Popularität seines Ordens. Die Streiter der Schwarzen Garde breiten sich vom Nordlande bis ins Mittellande scharenweise aus und erreichen schon bald die Grenzen des Südlandes. Trotz der Expansion leidet auch die Ordenskasse nicht, deren Inhalt auf eine knappe Milliarde geschätzt wird. All dies ist aber kein Grund für König Zaor, die Ordenssteuer zu senken, doch lässt der sonst redsame König nicht erahnen, was er mit dem Gold plant. Gerüchteweise steht ein neuer Palast zur Diskussion, aber auch die Schmiedefamilien im ganzen Reich können über mangelnde Aufträge nicht klagen. Wo das enden wird, weiß wohl nicht einmal der König selbst. Karion von Friesingen
Zugriff!
Nach dem zum gestrigen Tage die Spur der Attentatstaube erfolgreich aufgenommen werden konnte, erfolgte nun endlich der Zugriff. Der Taubenschlag des Christenkönigs Zaor wurde gestürmt und geriet dabei in Brand.
Einige Mitglieder des SEK wurden anschließend wegen Magenverstimmung zum örtlichen Medicus gebracht.
Die Diagnose lautete ganz klar: "Überfressen!". Dem SEK wurde geraten, sich das ganze nochmal durch den Kopf gehen zu lassen. BiSp2001
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